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Gold Report
       

 Gold – der Klassiker in den Anlageportfolios

Gold (Definition Gold Wikipedia) – der Klassiker macht wieder Furore. Das Edelmetall meldet sich eindrucksvoll zurück und ist dabei erneut seinen Platz in den Portfolios der Anleger zurückzuerobern. Unter allen Rohstoffen genießt Gold tatsächlich eine einzigartige Stellung. Das Metall wird seit Jahrtausenden als Zahlungsmittel und zur Vermögensanlage bzw. Vermögenssicherung genutzt. Die bewährte Kapitalanlage war jedoch in den letzten 20 bis 25 Jahren kaum in den Vermögensportfolios zu finden. Fast ausschließlich bestanden diese nur noch aus Aktien, Anleihen, Immobilien und Bargeld.

 Ende der Baisse

 Ende 2001 fand der Goldpreis nach einer 20-jährigen Baisse seinen Boden. Bei etwa 270 $ drehte er und sprang zeitweise über die Marke von 715 $. Die ersten smarten Anleger hatten das Potenzial erkannt und griffen zu. Als eigene Anlageklasse, die eine geringe Korrelation zu Aktien- und Rentenmärkten aufweist, bietet sich Gold ausgezeichnet zur Diversifizierung des Risikos an. Warum? Was überzeugte diese Anleger von der Richtigkeit ihrer Überlegungen?

 Gold: Gradmesser für Inflation

 Rohstoffe und Edelmetalle sind ein Gradmesser für Inflation (Definition Inflation Wikipedia), denn sie gleichen über kurz oder lang Ungleichgewichte aus. Ein wichtiger Grund für eine Anlage in Gold ist deshalb dessen konstant bleibende Kaufkraft. Das heißt nicht, dass der Goldpreis sich gleichmäßig in eine Richtung entwickelt. Vielmehr schwankt er – übertreibt einmal nach oben und ein anderes Mal nach unten. Der Wert des Rohstoffes bleibt trotzdem annähernd gleich. Was sich ändert ist der Zahlenwert des Geldes.

 Ein Herrenanzug für 1 Unze Gold

 Beispielsweise bezahlten Sie vor 150 Jahren mit einer Unze Gold für einen guten Herrenanzug eine Unze Gold: Heute – im Jahr 2007 – kostet ein guter Herrenanzug ebenfalls in etwa eine Unze Gold. Sie sehen also, dass 157 Jahre später immer noch dieses Verhältnis gilt. Ein Herrenanzug kostete in jedem Jahrhundert etwa eine Unze Gold. Nichts hat sich daran geändert. Was sich geändert hat, ist der Zahlenwert des Papiergeldes. Dieser ist massiv gestiegen, während die eine Unze Gold eine Unze geblieben ist. Der Preis des Goldes gegenüber einer Papierwährung schwankt zwar, doch die Kaufkraft erhält es seit über 5.000 Jahren. Das Edelmetall ist die beste Referenz im Bezug auf Kaufkraft und besitzt die Funktion einer Versicherung gegen Inflation.

Hohe Liquiditätsversorgung verwässert das Geld

Trotz gestiegener Leitzinsen ist die Liquiditätsversorgung in den Vereinigten Staaten und weltweit immer noch sehr großzügig. In Europa und Asien wachsen die Geldmengen nach wie vor rasant und schneller als das Bruttoinlandsprodukt. Im Januar und Februar 2007 lag das Geldmengenwachstum im Euroraum bei 9,9 bzw. 10%. In China türmen sich die Währungsreserven. Das wird nicht ohne Folgen bleiben. Es gibt Gesetzmässigkeiten, an denen man nicht rütteln kann.

So führte eine großzügige Liquiditätsversorgung in der Vergangenheit immer zu einer sich verstärkenden inflationären Entwicklung. Und das dürfte auch diesmal nicht anders sein. Allein schon das anhaltend hohe Kursniveau an den Rentenmärkten, die Preissteigerungen an den Immobilienmärkten und insbesondere auch die hohen Rohstoffpreise sprechen für sich. Der gestiegene Goldpreis – vor allem im US-Dollar – zeigt dies ebenso deutlich. Und er ist nicht nur in US-Dollar gestiegen, sondern in fast allen Währungen.

Gold – eine Versicherung par excellence

Gold ist also Vermögenssicherung und Versicherung zugleich. Mit Gold können Sie sich vor Inflation, der schleichenden Enteignung ihres Vermögens, schützen. Zudem gewährleistet Gold bei Finanzkrisen den Werterhalt des Vermögens. Das Guthaben an Gold stellt im Gegensatz zu Papiergeld nicht gleichzeitig die Schulden eines anderen dar. Physischer Besitz in Form von Münzen oder Barren sollte deshalb in keinem Anlageportfolio fehlen. Dabei liegt die Betonung auf "physischem" Besitz, also dem tatsächlich vorhandenen Metall, nicht in Form eines Metallkontos oder in sonstiger Papierform. Die prozentuale Höhe richtet sich nach Faktoren, wie Depotgröße, strategischen Anlageüberlegungen und persönlichen Präferenzen.

Bis zum Top noch eine anständige Rendite

 Neben der Vermögenssicherung hat im aktuellen Zyklus eine Goldanlage noch einen weiteren Effekt: der Aufwärtstrend sichert Ihnen bis zum Top noch eine anständige Rendite. Bei 1000 US$ sieht die Investmentbank JP Morgan den Goldpreis langfristig (Meldung am 7. Juni 2007 bei Bloomberg). Auch höhere Schätzungen sind im Umlauf. Es ist deshalb wahrscheinlich, dass die Spitze noch nicht erreicht ist. Sie können also neben dem angenehmen Gefühl einer Vermögenssicherung auf eine gute Rendite hoffen.

 Das Rohstoff-Strategie Depot des 0711-Aktienclub

 Im Rohstoff-Strategie Depot des 0711-Aktienclub nutzen wir diesen Trend. Wir haben deshalb einen Teil in Gold und Silber als Geldanlage investiert. investiert. Bis Ende des Jahres rechnen wir mit einer deutlich höheren Goldnotierung.

 Gertraud Pourheidari

Anlageausschuss 0711-Aktienclub Rohstoff GbR