Herzlich willkommen beim 0711-Aktienclub,

 

Sie suchen eine sinnvolle Kapitalanlage, ohne sich ständig mit der Börse beschäftigen zu müssen? Trotzdem möchten Sie gerne von den Möglichkeiten der Börsen profitieren?

 

 

 

Bitte beachten Sie unseren Hinweis zur Auflösung unserer beiden Aktienclubs. Seit dem 30.11.2008 sind sowohl die 0711-Aktienclub GbR als auch die 0711-Aktienclub Rohstoff GbR aufgelöst. Weitere Informationen finden Sie hier: Auflösung der Aktienclubs.

 

 

 
   

Die Idee von Aktienclubs

In Aktienclubs schließen sich verschiedene Anleger zusammen, um ihr Geld gemeinsam zu investieren. Das Vermögen der einzelnen Mitglieder wird hierbei nicht separat, sondern in einem gemeinsamen Aktiendepot verwaltet, an dem jedes Mitglied je nach Höhe seiner Einzahlungen beteiligt ist. Die Größe von derartigen Aktienclubs kann sehr unterschiedlich sein. Es gibt sie als kleinere, nur regional tätige Clubs, in denen sich die Mitglieder häufig persönlich kennen und so ihre Anlagestrategien, ihre Meinungen und Investmententscheidungen besprechen können.

Diese kleinen Clubs haben den Vorteil, dass jedes Mitglied seine Ideen umsetzen und auch von den Kenntnissen und Erfahrungen der Anderen profitieren kann. Ziel ist es natürlich, über die Aktienanlage eine möglichst hohe Rendite zu erzielen. Vor allem nach dem Absturz der Aktienmärkte im Herbst 2008 konnten Anleger so miteinander über ihre Ängste, aber auch die möglichen Chancen dieses Crashs sprechen.

Diesen eher kleinen Aktienclubs stehen größere Clubs gegenüber, die mehrere Hundert Mitglieder aufweisen und aufgrund ihrer Größe auch überregional tätig sind. Die Umsetzung der eigenen Ideen ist hier kaum noch möglich, denn Anlageentscheidungen werden häufig von einem Anlageausschuss getroffen. Die Strukturen dieser Clubs sind zudem meist sehr professionell und daher mit Vermögensverwaltungen zu vergleichen.

Die Anlage erfolgt hierbei zumeist nicht mehr direkt in Aktien- oder Rohstoffwerte, sondern vielfach in Fonds. In einigen Fällen wird der Anlageausschuss auch ein Musterdepot verfolgen.

 

Aktienclubs in Deutschland

Die Idee, Aktienclubs zu gründen, stammt aus den USA sowie aus Großbritannien. In Deutschland wurden die ersten Aktienclubs in den 1990er Jahren gegründet, als die Wertpapieranlage zunehmend auch für Kleinanleger interessant wurde. Die wichtigsten Gründe, einem Aktienclub beizutreten, waren damals vor allem die Kostenoptimierung, denn gerade für Orders mit kleinerem Volumen berechnen die Banken horrende Gebühren.

Durch den Beitritt in einen Aktienclub hingegen konnten die Ordervolumina gesteigert werden, was somit auch zu geringeren Kosten führt. Gleichzeitig ist es mit Hilfe des Aktienclubs möglich, auch kleinere Anlagebeträge optimal zu streuen und in verschiedene Aktien- und Wertpapierwerte zu investieren.

Selbst die Beimischung von Rohstoffen ist so problemlos möglich. Gerade in der derzeitigen Finanz- und Wirtschaftskrise können sich Anleger in diesen kleinen Clubs austauschen und die weitere Entwicklung thematisieren. Da Bankberater und Finanzverwalter im Zuge dieser Krise an Ansehen eingebüßt haben, helfen sich Anleger versuchen Anleger hiermit, selbst hohe Gewinne zu erzielen.

Die Zahl der Aktienclubs, die es derzeit in Deutschland gibt, kann nicht genau beziffert, sondern nur geschätzt werden. Kleinere, regionale Clubs mit weniger als 50 Mitgliedern gibt es wohl nur wenige Hundert, aber auch einige Tausend Clubs sind möglich. Ab einer Mitgliederzahl von 50 Personen sowie einem verwalteten Vermögen von mehr als 50.000 Euro muss der Club allerdings eine Zulassung als Finanzdienstleister erlangen und unterliegt ab diesem Zeitpunkt der Aufsicht. Da die Anteile an dem Club öffentlich angeboten werden ist es zudem notwendig, ein Verkaufsprospekt zu drucken, aus dem die Anlageziele, die Kosten sowie die Grundlagen für die Anlageentscheidung zu erkennen sind.

 

Die Situation der Aktienclubs

Viele Aktienclubs müssen heute um ihre Mitglieder kämpfen, denn sie sind für viele Anleger unattraktiv geworden. Vor allem die größeren Aktienclubs beschäftigen sich kaum noch mit der Börse, sondern erwerben vielmehr Zertifikate, Aktienfonds oder Immobilienfonds, mit denen dann die gewünschte Entwicklung erzielt werden soll. Anleger nutzen zudem vermehrt die Angebote der Online-Broker, bei denen Wertpapierdepots zum Nulltarif angeboten werden und Orders ebenfalls zu günstigen Konditionen abgeschlossen werden können. Der Kostenvorteil der Aktienclubs ist daher nur noch gering gegeben.

 

Zudem können Anleger ihre Entscheidungen dann selbst treffen und sogar am heimischen PC ausführen, ohne eine andere Meinung einholen oder die anderen Mitglieder von dieser Entscheidung überzeugen zu müssen. Gerade beim Handel mit Aktien kann sich dies bezahlt machen, denn Kurse bewegen sich binnen Minuten oft drastisch. Mitunter konnten Anleger so sogar von der aktuellen Krise profitieren. Wer nämlich zu den Tiefstständen des DAX bei ca. 3.400 Punkten im Februar / März 2009 investiert hatte, konnte bis zum derzeitigen DAX-Stand bei über 5.700 Punkten gute Gewinne erzielen, auch ohne in einen Aktienclub eingetreten zu sein.

Investments in Aktien

Wer sich statt über einen Aktienclub ganz selbstständig an Unternehmen in Form von Aktien beteiligen will, muss sich hierbei intensiv mit den einzelnen Unternehmen beschäftigen. Eine hilfreiche Übersicht über Indizes und Aktien findet sich auf wallstreet online in der Rubrik Aktien.

   
 
 
 
 

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